Enzian Südtirol

Politik für die Menschen

Jasmine Netschada

Jasmin Netschada

Netschada Jasmine (Jasmin) geboren am 24. Juni 1956 in Meran, wohnhaft in Mölten seit Oktober 2020 hat nach Abschluss einer 2jährigen Handelsschule ihre erste Arbeitsstelle beim HGV angenommen. Dort lernte sie die Lohnbuchhaltung, sowie die Sozialabgabenberechnung. Gesuche an das Lizenzamt, sowie die Betreuung der Mitglieder.

1982 Heirat und bald Mutter von 3 Kindern. 1983 kam der Stammhalter Hannes auf die Welt. Es folgten Sonja 1984 und Ulrike 1987.  Während der einzelnen Schwanger- und Mutterschaften waren immer wieder kurze Arbeitsabschnitte beim HGV.

Als die jüngste Tochter mit 3 Jahren in den Kindergarten gehen konnte, wieder Vollzeit im Büro. Schließlich musste man ja für die spätere Rente was tun. Buchhaltung, Steuererklärungen waren die Hauptaufgaben.

Nach einem Unfall mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit, erkannte sie, dass 40 Stunden und mehr, Arbeit und Familie, nicht unter einem Hut Platz hatten. Sie entschied sich für eine Halbtagsstelle in einem anderen Büro. Diese war von kurzer Dauer. Nach einem halben Jahr Pause, kam ein Angebot als Sekretärin in einem Hotel im Burggrafenamt. Sie erlernte ASA-Programm, Corel-Draw und die Arbeit mit Gästen und deren Betreuung machte Ihr grosse Freude und auch da wurde nicht auf den Stundenplan geschaut. Am Ende der Saison waren die Besitzer derart zufrieden, dass eine Stelle als Direktorin mit einem hohen Jahresgehalt und einer kleinen Privatwohnung im Hotel angeboten wurde. Der Familie zu liebe lehnte sie dankend ab, blieb jedoch dem Hotelgewerbe treu und war bis zur Geburt des ersten Enkelkindes 2011 in einem 4-Sterne Haus als Direktionsassistentin tätig. Die Besitzer schätzten den Einsatz sehr und machten ein Super-Angebot, jedoch war es wichtig der Tochter zu helfen mit dem Neugeborenen.

Es folgten ein Jahr darauf das Enkelkind der jüngsten Tochter und weitere 3 Enkelkinder der Töchter. So war der Alltag bestimmt und ausgefüllt. 2019 kam das Gesetz Quote 100+ Mit 38,5 Versicherungsjahren und 62,5 Jahren waren die Auflagen erfüllt. Dass mit dem derzeitigen monatlichen Rentenbetrag von 1400.- Euro als Single nicht aufzukommen ist, war bald klar. Einige Stunden Arbeit ist mit der Quote 100+ strengstens untersagt.

Die politischen Ereignisse, sowie die sozialen Ungerechtigkeiten im Land und weltweit wurden in den letzten 3 Jahren immer mehr. Der Entschluss stand fest, für den Landtag zu kandidieren. Dank Josef Unterholzner, den sie im Zuge der Gemeinderatswahlen von Meran 2021 kennenlernen durfte, ist dies möglich geworden:  als Rentnerin, 3 fache Mutter und 5 fache Großmutter, stolze Besitzerin von Lotta und Ello von den Dolomiten. 

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